Workspace-Modernisierung: So wird der Mittelstand digital

Die deutsche Wirtschaft sieht sich einer lebhaften Diskussion um die Digitale Transformation gegenüber: Diese wird – mitunter auch als „Digitalisierung“ oder „Industrie 4.0“ – von Politik, Medien und Wirtschaftsweisen beschworen. Eine

Studie im Auftrag des BDI betont, wie eminent wichtig die Digitalisierung für Unternehmen ist, während die Expertenkommission Forschung und Innovation mahnt, Deutschland hinke beim digitalen Wandel hinterher.

Mitten im Mediengewitter steht der mittelständische Unternehmer und wundert sich. Schließlich läuft sein Unternehmen längst auf IT-Basis: PC-Arbeitsplätze und Notebooks sind Alltag, man präsentiert sich im Internet, E-Mails haben die Briefpost verdrängt, und seit der Einführung des SAP-Systems nehmen zahlreiche Geschäftsprozesse ihren IT-gestützten Gang. Digitalisierung? Haben wir schon.

Dieser Blickwinkel ignoriert jedoch, dass Digitalisierung ein kontinuierlicher, mitunter sogar schleichender Fortschritt ist. Schlagwörter wie „Digitale Transformation“ beschreiben nicht generell den Einsatz von Hardware und Software, sondern meinen den Sprung auf den aktuellen Stand digitaler Technik – von Cloud Services über agile Entwicklung und DevOps-Prozesse bis hin zu neuen Geschäftsmodellen, die ohne Cloud Computing, Big Data und künstliche Intelligenz gar nicht möglich wären.

Manch ein Mittelständler weiß, dass er den nächsten Digitalisierungssprung wagen muss – wer will schon, dass seine Firma eines Tages als die nächste Kodak oder Nokia dasteht. Wo aber anfangen?

Hier ist es hilfreich, einen Schritt zurück zu machen und den Blick zu weiten. Denn „Digitalisierung“ betrifft nicht nur die Wirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft. Der Panoramablick zeigt Bereiche, die hochgradig digitalisiert sind, darunter nicht zuletzt der private Alltag der jüngeren Bevölkerung, auch als „Digital Natives“ oder „Generation Y“ bekannt. Diese Digital Natives sind dank Always-on-Internetanbindung und smarter Mobilgeräte ständig vernetzt, laufend informiert und kontinuierlich im Austausch mit ihrem Umfeld – „Alltag 4.0“.

Spricht man mit Vertretern dieser Generation, stellt man sehr schnell fest: Sie wünschen sich ein Arbeitsumfeld, das ihrer Erfahrungswelt entspricht. Vor diesem Hintergrund überrascht die IDC-Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ kaum: Für über ein Drittel der befragten 281 IT- und Fachbereichsverantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern steht die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze weit oben auf der Agenda (auf Platz 2 nach dem Dauerbrenner IT-Sicherheit).

Zum Glück ist die Modernisierung der Arbeitsumgebungen vergleichsweise einfach umzusetzen und somit für Mittelständler der ideale Einstiegspunkt in die digitale Transformation: Das „Arbeiten 4.0“ erfordert lediglich die Virtualisierung der Endanwender-Arbeitsplätze für die geräteübergreifende zentrale Bereitstellung sowie – aus Effizienz- wie auch aus Sicherheitsgründen – deren zentralisiertes Management.

Zahlreiche Unternehmen nutzen schon lange Citrix-Technologien, um Mitarbeitern kontrollierten Zugriff auf virtualisierte Apps und Desktops zu geben. Die Workspace-Modernisierung erweitert dies für das Cloud-Zeitalter: Unternehmen können mit Citrix Cloud das Management der IT-Arbeitsplätze in die Wolke verlagern. Die Workspaces selbst bleiben im Unternehmen oder wandern in eine gehostete Private Cloud. Die IT kann Public-Cloud-Services hinzuziehen und so eine Hybrid Cloud aufbauen. Citrix’ bewährte NetScaler-Technik ermöglicht es hier, die Benutzerverwaltung im Unternehmen auf Cloud-Services auszudehnen. Auch das Speichern von Dateien erfolgt – je nach Sensibilität der Daten – lokal oder in der Wolke. Die Endanwender wiederum können beliebige Endgeräte nutzen, um jederzeit und auch unterwegs auf ihren IT-Arbeitsplatz zuzugreifen.

Mittels Workspace-Modernisierung ebnet Citrix mittelständischen Unternehmen den Weg zur digitalen Transformation – und den Mitarbeitern den Weg zu einer Arbeitswelt mit jenem Stand der Technik, den ihr Privatleben längst hat.

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